02.08.2010 - 9:18Uhr:

Deutsche Au Pairs rocken Bühne in Te Aroha :D

Am Samstag Abend war es endlich so weit... Meine erste "Abendveranstaltung" in Neuseeland! Was stand an? Cher-Imitation im Te Aroha Club...

Ziemlich schnell stellte sich allerdings raus, dass es nicht das ist, was ich unter einem Club verstehe. Viel mehr ein alter Schuppen mit alten Tapeten und altem Teppich, alten Betreibern und ebenso alten Gästen. Andrea (das andere Au Pair in Te Aroha) und ich waren die Jüngsten dort, gefolgt von Katie und ihren Freundinnen... Danach folgte ganz ganz ganz lange nichts :D Glücklicherweise war Katie vorher auch noch nie dort und somit sehe ich diesen Ausflug nicht als einen Versuch mich loszuwerden an sondern eher... hmm... als einen Fehltritt in der Abendgestaltung :D
Die Imitatorin stellte sich als eine recht sympathische und mit guter Stimme versehene Künstlerin raus, die allerdings nach 50 Minuten ihr "Cher-Programm" schon wieder beendete. Das war nicht nur für Cher-Fans traurig, sondern auch für alle alten Knacker in diesem Raum, die wahrscheinlich zum ersten Mal seit 20 oder 30 Jahren wieder einen nackten ***** äh Hintern gesehen haben! Somit wurde dieser Abend schon um 11 oder 12 wieder beendet und es ging ab ins Bett. Doch das wäre jetzt alles noch nicht wirklich ein Blogeintrag wert, wenn da nicht noch ein entscheidendes Detail fehlen würde... Nachdem Bob (ein Mann, der durchaus in die oben beschriebene Kategorie passen würde) die Ehre hatte mit "Cher" ein wundervolles Duet zu singen - in dem er allerdings nur den anspruchsvollen und sich stets wiederholenden Part "Baby" hatte - und wir uns köstlich amüsiert hatten, ist "Cher" auf die Idee gekommen, sich zwei Tänzerinnen zu suchen. In einem Club voller alter, schrumpeliger Frauen und mit Sitznachbarn, die auf mehr Spaß aus waren, war die Wahl ziemlich schnell auf Andrea und mich gefallen. Na toll. Gibt es doch so viele Möglichkeiten, diese Peinlichkeit zu ertragen - Alkohol, Maske über den Kopf ziehen oder schlicht und ergreifend eine Vorwarnung - blieb uns nichts weiter übrig als dem Schicksal seinen Lauf zu lassen und uns zum Horst zu machen. Oder besser: Zur Maren zu machen, denn es würde mich nicht wundern, wenn "Maren" (ein Name, den hier nun mal keiner kennt) in Te Aroha nun zum Synonym für (dt.) "Horst" wird. Wie gut, dass ich hier nur ein Leben auf Zeit führe und auswandern nicht wirklich in Erwägung ziehen muss ;)
Es existiert übrigens auch ein Video davon, allerdings ließ mein Internet bisher keine Veröffentlichung zu... Vielleicht ist es auch besser so :D
Noch ein kurzer Exkurs zum Thema: Fizzy Milk - zu Deutsch "sprudelnde Milch". Das Ganze dann noch mit Limonaden oder Cola Geschmack versehen ergibt mo². Das ist ein Getränk, das Andreas Hostdad entwickelt hat und irgendwie... komisch schmeckt :D Ich habe zwar erst Limonade probiert, aber alleine die Vorstellung Milch zu trinken, die wie Limonade oder Cola schmeckt, ist auch schon crazy genug. Die Kids haben es selbstverständlich gemocht - wen wunderts :D

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