09.01.2011 - 3:26Uhr:

Ab in den Norden ... <3

Für unseren Jahreswechsel haben Andrea und ich uns auf den Weg in den Norden Neuseelands gemacht. Es war - wie sollte es auch anders sein - mal wieder der absolute Wahnsinn. Ich verliebe mich bei jedem dieser Trips aufs Neue in dieses Land!

Los ging es am Freitagmorgen (ich durfte glücklicher Weise schon früher in mein langes Wochenende starten, sonst wäre unsere komplette Planung nämlich für den Popo gewesen!). Ich habe Andrea vom Park and Ride abgeholt und los ging es Richtung Paihia. Wir haben mit dem Schlimmsten gerechnet, daher sind wir so früh losgefahren, damit wir unseren ersten Programmpunkt nicht gleich verpassen. Allerdings sind wir ohne größere Staus durchgekommen und hatten somit noch genug Zeit um gemütlich zu lunchen und uns mit ein paar Kleinigkeiten für unseren Trip einzudecken. Andrea hat sich dann auch wagemutig an die endlose Schlange eines Karikatur-Zeichners angestellt und ist gerade noch rechtzeitig dran gekommen, bevor wir los mussten. Das Ergebnis war allerdings nicht so gut wie erhofft. Er hat andere Leute deutlich besser getroffen! Um 17 Uhr wurden wir dann vom Anleger in Paihia abgeholt. Ziel war eine alte umgebaute Holzfähre, die sich "The Rock" nennt und mitlerweile mehrmals die Woche Touristen mit einem Overnight-Cruise durch die Bay of Islands beglückt. Da das Boot selber nicht am Steg anlegen kann, wurden wir von einem kleinen, wackeligen Boot abgeholt. Das Ein- und Aussteigen war für den ein oder anderen nicht so einfach, aber als wir dann alle heile auf dem Schiff angekommen sind gab es eine nette Begrüßung und los gings. Das Wetter am Freitag war leider nicht so prickelnd, das hat aber nicht wirklich gestört. Nachdem wir uns alle ein wenig umgesehen haben und untereinander bekannt gemacht haben (z.B. bei einer Runde Billard - auf nem wackeligen Boot ^^) ging es los mit dem Programm. Als erstes wurde mit einer Paintball-Pistole auf eine Aussi-Ente geschossen, die einige Meter hinter dem Boot hergezogen wurde :D Das war schon ganz schön lustig, auch wenn ich das Vieh meilenweit verfehlt habe! Mit diesem Misserfolg war ich allerdings nicht alleine, denn bis auf ein paar Ausnahmen (vermutlich Leute die noch ein Hühnchen ääh ein Entchen mit Australien zu rupfen haben) hat niemand einen Treffer erzielen können ;) Später ging es weiter mit Angeln. Wir hatten bereits vor Russel angelegt (ziemlich cool zu beobachten, wie ein Kapitän dort anlegt, ohne selber etwas sehen zu können ^^) und standen dann im Regen um ein paar Fische zu fangen. Einige hatten den Dreh anscheinend raus, denn sie hatten innerhalb der ersten Minuten schon mehrere Fische gefangen. Ich hingegen habe mich ziemlich schwer getan und anstatt anzubeißen haben die blöden Fische immer nur meine Köder abgenagt. Als ich dann meine Angel später nichtsahnend aus dem Wasser holte, hatte ich eine echte Überraschung am Haken. Denn für Maren darf es natürlich nicht einfach nur ein Fisch sein - das kann ja jeder - Maren muss einen Seestern fangen :D Gut gemacht ^^ Nach einem ausgiebigen Fotoshooting haben wir ihn aber auch wieder in die Freiheit entlassen ;) Später hatte ich dann auch noch einen Fisch am Haken, der hat sich aber noch bevor ich ihn herausziehen konnte wieder verabschiedet. Glücklicherweise hatte gerade jemand die Kamera zur Hand und konnte noch schnell ein Beweisfoto schießen.
Nach einem gemütlichen BBQ ging es weiter mit Nacht-Kayaken. Klingt jetzt nicht so spannend, denn bei Nacht kann man ja eigentlich nicht so viel sehen! Gerade das hat es aber doch irgendwie aufregend gemacht und außerdem bietet auch nur die Nacht ein ganz besonderes Highlight: das leuchten des Meeres. Algen haben sich über den Tag mit Sonnenlicht vollgetankt und beginnen bei Nacht zu glitzern und zu leuchten, sobald sie bewegt werden. Das war einfach nur wuuunderschön anzusehen, wie die Paddel anfangen zu leuchten und wie alles beginnt zu leuchten und zu glitzern, wenn man seine Hände im Wasser bewegt!!
Als wir wieder an Board waren, war es auch schon fast 12 Uhr!! Bevor es Zeit zum Anstoßen war, wurden wir noch mit dem ein oder anderen Spielchen bei Laune gehalten, bei denen vor allen Dingen die Zuschauer sehr viel Spaß hatten. Pünktlich um 12 wurde angestossen und das Feuerwerk in Paihia betrachtet. Mit bester Aussicht natürlich ;) Viele sind schon wenig später ins Bett gegangen und auch der Generator wurde gegen 1 Uhr ausgeschaltet. Andrea und ich saßen allerdings noch eine ganze Weile mit ein paar anderen am Ofen und haben zugehört wie die Musikalischen unter uns Gitarre gespielt haben. Gegen 3 Uhr bin ich dann als eine der Letzten auch endlich ins Bett gekrabbelt. 2 1/2 Stunden später war ich allerdings schon wieder wach und 3 1/2 Stunden später habe ich mich dann entschlossen einfach aufzustehen...
Das war auch eine ziemlich gute Entscheidung. Denn während ich ahnungslos meine Zähne putzte, kam miteinmal ein Teil der Crew, die natürlich auch schon auf den Beinen sein musste, aufgeregt angerannt. Der Grund dafür waren Orcas. Einer von ihnen - ein ziemlich riesiger - schwamm genau in diesem Moment nur wenige Meter an unserem Boot vorbei. Das war wirklich atemberaubend!!! Ich habe mich gar nicht getraut in mein Zimmer zu gehen und meine Kamera zu holen, denn wer weiß, ob sie dann noch da gewesen wären. Somit habe ich mich einfach damit vergnügt, diesen gigantischen und wunderschönen Tieren zuzuschauen. Anfangs dachten wir, dass es ungefähr 4 sein müssten. Später jedoch haben wir gesehen, dass es mindestens 7 waren! Unter ihnen auch kleine Babys!!! 10 Minuten später war auch das ganze Boot wach und hat dieses Schauspiel beobachtet. Zum Glück auch Andrea, die im Gegensatz zu mir ihre Kamera geholt hat und somit das Ganze festhalten konnte :)
Nach dem Frühstück haben wir uns dann fertig gemacht um zu Schnorcheln. An einem kleinen Riff haben wir die Unterwasserwelt beobachtet und einige von uns haben Muscheln und Seeigel gesammelt. Später ging es mit den Kajaks und dem kleinen Boot weiter zu einer kleinen, paradiesischen Insel. Dort sind wir erst auf den Gipfel geklettert um die Aussicht zu genießen und haben es uns dann zum Lunch am Strand gemütlich gemacht. Wenn es irgendwo auf dieser Welt ein Paradies gibt, dann ist es hier in Neuseeland!!! Auf dem Weg zurück haben wir dann noch die Chance bekommen unsere gesammelten Muscheln und Seeigel zu probieren. Ich habe mich allerdings damit zufrienden gegeben, den Mutigen zuzuschauen ;) Was den Seeigel betrifft, gab es auch eher weniger positives Feedback :D Dieser Teil war leider auch der letzte unseres Abenteuers "The Rock"... Gegen 15 Uhr haben wir wieder in Paihia angelegt und mussten Abschied nehmen. Es war ein absolut einzigartiges Silvester mit wunderschönen Erlebnissen :)
Auch wenn dieser Teil unseres Trips vorbei war, stand uns noch eine ganze Menge bevor. Immerhin war es erst Samstagnachmittag und erst am Mittwochmorgen ging es wieder an die Arbeit! Genug Zeit um den Norden weiter zu entdecken... Den Samstag haben wir dann noch in Paihia verbracht. Auch ich habe mir eine Karikatur anfertigen lassen (die mich übrigens ganz gut trifft, wie ich finde) und nach einer Dusche im Hostel und einem leckeren selbstgekochten Dinner (Spaghetti <33) haben wir noch einen Kaffee getrunken um den Schlafmangel ein wenig zu überbrücken. Hier haben wir Sarah (ein Au Pair, das allerdings schon fertig ist und jetzt noch ein paar Wochen mit ihrer Mutter herumreist) getroffen, die sich uns für der weiteren Abend angeschlossen hat. Nach unserem Kaffee sind wir weiter in eine Bar gezogen und haben bereits um 8 angefangen zu trinken :D Wir sind nämlich davon ausgegangen, dass der Abend nicht sehr lang für uns sein wird - immerhin hatten wir nicht wirklih viel Schlaf in der vorherigen Nacht. Die Nacht wurde dann allerdings doch noch etwas länger und wir sind erst gegen 1 ins Bett gefallen. Das Ganze wäre nur halb so schlimm gewesen, wenn wir nicht um 7:45 schon wieder am Anleger hätten sein müssen um unseren nächsten Ausflug zu starten. Dieses Mal war Schwimmen mit Delfinen angesagt. Anfangs noch relativ fit, wurden wir schnell müde, denn die Suche nach den Delfinen hat sich ziemlich herausgezögert. Andrea ist dann auch einfach eingeschlafen und hing auf ihrem Sitz, als hätte sie sich die letzten 5 Nächte total abgeschossen. Das fiel aber gar nicht so wirklich auf, denn neben ihr saßen 3 junge Leute, die genauso aussahen :D Ich hingegen hatte viel zu viel Angst, dass ich etwas verpassen könnte und somit habe ich mich mit der recht frischen Brise auf dem Boot und dem schönen Ausblick wachgehalten. Als wir dann endlich Delfine gefunden haben, waren natürlich auch viele andere Boote da, um die schönen Tiere beim Spielen zu beobachten. Zwei überfüllte Touristenboote, die allerdings wussten, wie sie sich zu verhalten haben und einige kleine Privatboote, die die Delfine wirklich bedrängt haben und daraufhin auch einen Anschiss kassiert haben, haben sich um die Delfine getümmelt. Dass diese sich allerdings nicht wirklich vor den großen Booten fürchten, haben sie deutlich gezeigt. Touristen nassspritzen war nur eine der Dinge, die den Delfinen offensichtlich viel Spaß gemacht haben. Als die anderen beiden großen Boote sich dann auf den Weg zu ihren weiteren Ausflugszielen gemacht haben (z.B. Hole in the Rock), haben wir endlich die Chance bekommen, mit den Delfinen zu schwimmen. Gut ausgerüstet mit Schnorchel, Taucherbrille und Schwimmflossen standen wir alle bereit um ins Wasser zu springen. Doch kurz vor dem Startsignal haben wir dann einen Hai gesichtet. Anfangs dachte ich, es wäre ein Delfin, allerdings ist diese blöde Rückenflosse ziemlich dreieckig gewesen und ist auch nicht mehr abgetaucht. Es war wirklich ein Hai!!! Ich hatte totale Angst und wollte auch nicht mehr ins Wasser gehen, aber dann kam das Signal, dass wir losschwimmen sollten und alle sind wir bekloppt ins Wasser gestürmt, da musste ich einfach hinterher. Leider hatten wir aber nicht so viel Erfolg. Anscheinend waren sie nicht wirklich in der Stimmung mit uns zu schwimmen und somit war es eher eine Verfolgungsjagd als ein gemeinschaftliches Schwimmen. Daher wurden wir auch nur wenig später wieder aus dem Wasser zurückgerufen, da es so einfach keinen Sinn hatte. Wir hatten noch einen zweiten Versuch, aber auch der verlief nicht viel erfolgreicher. Einige hatten das Glück, einen Delfin unter oder neben sich zu haben, aber auch das nur für einige Sekunden. Um ehrlich zu sein fand ich das Ganze auch ziemlich unheimlich. Zum einen waren wir im offenen Meer und man hat nichts außer Wasser gesehen. Beim Schnorcheln hatten wir wenigstens noch ein Riff unter uns und einen Felsen neben uns. Außerdem mussten wir so schnell schwimmen, um hinter den Delfinen herzukommen, sodass ich mich gefühlt habe, als würde ich um mein Leben schwimmen! Und dann war da ja auch noch der Hai irgendwo um uns rum... AHHH! Ich habe mich nicht wirklich wohl gefühlt in meiner Haut! Vielleicht wäre es anders gewesen, wenn die Delfine mir näher gewesen wären... Ich werde es jedenfalls noch einmal probieren, denn dieses Erlebnis will ich mir nicht entgehen lassen. Hoffentlich habe ich das nächste Mal mehr Glück ;) Wir sind dann noch weiter durch die Bay gefahren und haben auch noch die Common Dolphins gesehen (vorher waren es Bottlenose Dolphins!). Es war ein wirklich schöner Ausflug, wenn auch nicht so erfolgreich, wie erhofft.
Den Nachmittag haben wir dann in Paihia am Strand verbracht. Einfach relaxen und ein wenig Schlaf nachholen ;) Gegen 17 Uhr haben wir uns dann auf den Weg nach Mangonui gemacht, wo wir die Nacht verbringen wollten. Nachdem wir dort ca. 1 Stunde später angekommen sind wurden wir sehr überrascht. Wir haben das so ziemlich beste Hostel gefunden, das wir je gesehen haben. Wir hatten einen riesiges gemütliches Zimmer mit Fernseher, ein Bad mit gigantischer Dusche und einem zweiten Klo nebenan (beides nur für unser Zimmer natürlich), ein riesen Sonnendeck mit herrlichem Ausblick, eine Küche und ein Wohnzimmer, die eher wie in einem stinknormalen Wohnhaus aussahen und keineswegs wie die eines Hostels, freies Internet UND kostenloses Frühstück mit allem, was das Herz begehrt. Wir haben das Hostelparadies entdeckt :D Sollte ich hier jetzt erwähnen, dass die Besitzerin Deutsche ist? ;) Leider konnten wir das Ganze nicht wirklich genießen, denn nach einer Dusche und einem Dinner im besten Fish n Chips Shop Neuseelands (mit Elias, einem steinalten Backpacker aus Californien, der uns mit jedem Wort, das er sagte, unsympathischer wurde) sind wir dann auch einfach nur ins Bett gefallen. Die letzten Tage hatten ihre Spuren hinterlassen.
Am nächsten Morgen ging es wieder relativ früh los. Um 8:45 mussten wir in Kaitaia sein um unseren Bus zu "catchen" - boah manchmal fallen mir einfach keine deutschen Formulierungen mehr ein. Dieser sollte uns hoch zum Cape Reinga bringen und für gerade mal $60 war er auch ein echtes Schnäppchen. Der erste Stopp unseres mit Indern überfüllten Busses war eine Maori-Show. Nichts großartiges, nur eine kurze Begrüßung und uns wurde viel Spaß am Cape gewünscht. Später hatten wir noch zwei Stopps um Kaffee bzw. Eis zu kaufen - ich wette, das Busunternehmen hat einen Deal mit den Shops ;) Zum Lunch haben wir Halt an der wunderschönen Taputaputa Bay gemacht. Leckere Sandwiches, Saft und Kekse haben uns für den weiteren Trip gestärkt. Am Cape angekommen haben wir die wundervolle Aussicht genossen, während wir zum Leuchtturm marschiert sind. Das Wetter war wie die Tage zuvor traumhaft :) So haben wir tolle Fotos am nördlichsten (erreichbaren) Punkt Neuseelands gemacht. Vor dem Leuchtturm, an den Wegweisern nach Sydney, London, etc... und vor der Stelle im Meer, wo die Tasmanische See und der Pazifik aufeinander treffen.
Als wir uns alle wieder im Bus eingefunden haben (einige natürlich mit Verspätung - wie sollte es anders sein!) ging es wieder Richtung Süden. Als wir die befestigten Straßen verließen war das schon ein komisches Gefühl aber als wir dann auch noch durch einen Fluss zwischen gigantischen Sanddünen gefahren sind, war das wirklich abenteuerlich! Immerhin saßen wir nicht in einem Jeep sondern in einem stinknormalen Kleinbus. An den großen Sanddünen konnte man dann auch viele Leute sehen, die dort mit Boards oder Schlitten die Dünen herunterjagen. Das ist dann wohl die neuseeländische Art Schlitten zu fahren ;) Wir wollten uns diesen Spaß natürlich nicht entgehen lassen! Also gab es für uns alle kleine Plastikschlitten und los ging... Ähh Moment mal! Ich will da aber nicht im Sitzen runter... ich will so ein cooles Board :D Und trotz der Warnung unseres Fahres haben Andrea und ich uns für die deutlich coolere Variante des Dunesurfings entschieden ;) Der unangenehme Teil dieser Aktion kam auch gleich am Anfang... Um die Düne herunterzufahren muss man logischer Weise erstmal hinauf kommen. Und da bleibt einem nicht viel anderes übrig als zu klettern. Das ist echt verdammt anstrengend :D Oben angekommen startet dann aber auch der Spaß. Auf dem Bauch liegend und mit dem Kopf voran geht es die steile Düne hinunter!!! Leider war mir nicht bewusst, dass der Sand sich dabei einfach überall verteilen würde. Im Mund, in der Nase, in den Ohren, im T-Shirt... Ich hatte Sand überall :D Allerdings hatte ich auch eine Menge Spaß bei meiner Abfahrt, denn es war wirklich ziemlich schnell! Beim zweiten Mal habe ich dann noch ein bisschen mehr riskiert und bin einfach mit Anlauf auf mein Board gesprungen und los gings :D Bis auf die letzten Meter konnte ich mich auch ganz gut halten, aber als ich dann auf den Fluss, der nicht gefährlich tief gewesen ist, aber mich trotzdem nass gemacht hätte, zugerast bin, habe ich dann versucht zu bremsen und das hat mich erstmal voll gefetzt :D Brett, Mütze und Maren lagen irgendwo verteilt am Boden!! Hach... was für ein Spaß :D Wenn die doch nur Mal sowas wie nen Lift dahin gebaut hätten ;)
Die Dünen haben sich übrigens direkt an der "Einfahrt" zum 90 Mile Beach befunden. Dort ging es dann weiter entlang mit dem Bus. Ja - mit dem Bus! Der 90 Mile Beach ist nicht das, was man sonst so als Strand versteht. Dort liegen keine Menschen mit Handtüchern und Sonnenschirmen im Sand und gehen schwimmen - hier fahren Busse und Autos den unendlichen Strand entlang! Einfach einzigartig =) Allerdings auch gefährlich, wenn man die Gezeiten nicht beachtet. Das ein oder andere Auto, das offensichtlich von der Flut überrascht wurde, war noch auf den Dünen zu sehen (angeblich, ich konnte es irgendwie nicht erkennen^^)! Nach einem erneuten Stopp am Kauri Kingdom, ein Shop voller Souvenirs aus Kauri-Holz und einer Treppe im Innern eines Kauris, ging es dann zurück nach Kaitaia. Von dort aus sind wir ca. 15 Minuten weiter nach Ahipara gefahren, um dort die Nacht zu verbringen. Nach einer Dusche, die wir ziemlich nötig hatten, haben wir uns die restlichen Spaghetti zum Dinner gekocht und sind dann ein wenig am Strand langspaziert und haben uns auf die Suche nah einem Café gemacht. Leider ist Ahipara jedoch ziemlich tot und somit haben wir nur eine Art Kneipe in einem Hostel gefunden, die allerdings total leer war. Für einen Moccachino (unser neustes Lieblingsgetränk) hat es jedoch gereicht und danach sind wir zurück zum Hostel gegangen um unseren Heimweg zu planen. Andrea hat nämlich schlauer Weise ihren Kulturbeutel in Mangonui liegen lassen und somit hätten wir beinahe noch einen riesen Umweg fahren müssen. Glücklicher Weise konnte uns aber Siggi, die Besitzerin des Hostels, die Sachen per Post schicken und so blieb uns dieser Umweg erspart. Nach einem blöden Wissens-Spiel, das wir beide nicht kapiert haben, und einer Runde Backgammon (ich habe gewonnen =P) sind wir dann ins Bett gegangen.
Am nächsten Morgen haben wir gemütlich gefrühstückt und sind dann gegen 11 Uhr Richtung Heimat gefahren. Auf unserem Weg haben wir eine Fähre nehmen müssen, die nicht sehr vertrauenserweckend aussah. Sie hat uns aber innerhalb von nur 5 Minuten heile ans andere Ufer gebracht und so konnten wir ohne einen riesen Umweg unsere Tour weiterführen. Es ging vorbei an wunderschönen Sanddünen, auf die man in Opononi einen tollen Ausblick hatte und schönen Buchten und Stränden... Ebenso an verrückten Straßenschildern, die definitiv nur von einem Neuseeländer stammen können :D (siehe Fotos ^^)
Unser Ziel (vor "zu Hause") waren die gigantischen Kauri Bäume im Waipoua Forest. Dort steht der Größte der Kauris, Tane Mahuta, und ein verdammt breiter namens Yakas. Dann gab es dort noch die Four Sisters, vier Kauris die fast in einem Quadrat gewachsen sind... natürlich gab es dort auch noch unzählige andere Kauris, aber die waren nicht wirklich erwähnenswert ;) Am faszinierendsten fand ich auf jeden Fall Yakas, denn für den braucht man bestimmt 10 Leute, die sich an den Händen fassen, damit man um seinen Stamm reicht!! Neben dem, sah ich schon fast wieder schlank aus ;)
Das war dann leider auch entgültig unser letzter Programmpunkt und somit ging es wieder nach Hause. Bis auf ein paar Kühe, die uns den Weg versperrt haben, ist dann auch nichts erwähnenswertes mehr passiert!
Die Tage vergingen mal wieder viel zu schnell und ich habe so viel erlebt und gesehen... Es war wie immer super =)

So und wenn irgendjemand von euch jetzt so tapfer war und sich das alles durchgelesen hat, dann schreibt doch ruhig mal wieder einen Kommentar oder einen Gästebucheintrag, damit ich weiß, dass ich für diesen Blogeintrag und die dazugehörigen Fotos, die ich hochgeladen habe, nicht umsonst meinen Sonntag geopfert habe ;)

Die letzten Kommentare:



10.01.2011 - 22:30Uhr Torben schrieb:
Ich habs auch gelesen. Bis zum Schluss. Allerdings in zwei Versuchen...*g* der erste wurde irgendwie gestört... ich weiß auch nicht so recht wieso ;)

Aber - neidisch hast du mich ja schon gemacht. und die Fotos erst... wäre ich man doch Silvester zu dir geflogen gekommen... :)


09.01.2011 - 18:06Uhr Uwe schrieb:
Ich hab\'s auch bis zum Ende durchgehalten. Ist ja auch spannend. Einiges hattest du schon erzählt - und ich wieder vergessen. An dem Wochenende war ja auch viel los. Bin nach wie vor neidisch, weil es soviel schöne Landschaft gibt.
Viel Spaß auch weiterhin.


09.01.2011 - 16:01Uhr Andrea schrieb:
Das ist ja wirklich ein "Monsterbericht" aber ich habe ihn in einem Stück durchgelesen und habe mich Dank deiner ausführlichen Darstellung mal wieder gefühlt, als sei auch ich dabeigewesen. Vielen Dank für deine Mühe, uns alle durch deine tollen Berichte immer wieder an deinem Abenteuer teilhaben zu lassen!!!! Weiter so!!!!!

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